Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wieder- herstellungschirurgie

Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

In der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie werden mit hoher Fachexpertise Verletzungen an Knochen und Weichteilen behandelt. Außerdem werden akute und chronische Weichteil- und Gelenkerkrankungen therapiert. Auch zugewiesene Patienten mit Knochen- und Gelenkinfektionen nach vorausgegangenen Operationen werden in der Klinik versorgt.

Ansprechpartner

Oberarzt

Leitender Oberarzt
Departmentleiter

Christian Stewen

Tel.: 0208 881-1658

Fax: 0208 881-1119

mehr »

Email »
Sekretariat »

Schwerpunkte

Department für Unfallchirurgie

Das Department für Unfallchirurgie versorgt mit einem großen Erfahrungsschatz Verletzungen des aktiven (Haut, Muskeln und Sehnen), sowie des passiven (Knochen) Bewegungsapparates.

Für die Versorgung von Knochenbrüchen stehen modernste intrameduläre (Nagelsysteme) und extramedulläre (Plattensysteme) Implantate zur Verfügung.

Vordere Kreuzbandersatzplastik

Das Vordere Kreuzband ist ein wesentlicher Stabilisator des Kniegelenkes. Vorderes und Hinteres Kreuzband verlaufen zentral durch das Kniegelenk zwischen Ober – und Unterschenkel und überkreuzen sich dabei. Dieser Verlauf gibt ihnen auch den Namen. Im Rahmen von Verdrehtraumata, meist mit am Boden fixiertem Fuß, kommt es zu einer Überbeanspruchung des vorderen Kreuzband und dadurch zu einem Reißen. Typischerweise kommt es zu einer Schwellung (Erguß) des Kniegelenk und zu einem subjektivem Instabilitätsgefühl. Der Schmerz steht nicht selten garnicht im Vordergrund. Im Rahmen der klinischen Untersuchung kann häufig eine sogenannte Vordere Schublade als Zeichen einer Instabilität provoziert werden. Durch eine Röntgenuntersuchung sollte eine knöcherne Verletzung ausgeschlossen werden. Zumeist sollte nicht zuletzt um Begleitverletzungen auszuschließen eine Kernspintomographie des Kniegelenk angefertigt werden.

Da das Vordere Kreuzband ein wesentlicher Stabilisator des Kniegelenk ist, empfehlen wir häufig zu einer operativen Sehnen-Ersatzplastik. Eine unphysiologische Beweglichkeit im Kniegelenk (Instabilität) wird zum Auftreten einer Arthrose führen.

Wir sehen prinzipiell zwei Therapiepläne für Sie vor. Wenn Ihr Knie ein akutes Trauma erlitten hat und durch Schwellung, Schmerzen und Bewegungsbeeinträchtigung ein Reizzustand vorliegt, empfehlen wir kurzfristig eine Diagnostische Arthroskopie mit Ausspülung des Gelenkes und Behandlung von Begleitverletzungen (z.B. Meniskusschäden). Nach Ablauf von ca. 6 Wochen führen wir dann bei reizfreiem gut beweglichem Knie die arthroskopische Sehnen-Ersatzplastik durch. Wenn Ihr Knie schon bei der ersten Vorstellung bei uns neben der Instabilität keinen wesentlichen Reizustand mehr aufweisen sollte, führen wir auch primär eine arthroskopische Sehnen-Ersatzplastik durch.

Für nähere Informationen auch im Hinblick auf die Nachbehandlung stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

 

EKO.Info-Treff

Das künstliche Hüftgelenk

Infoveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Haus G, 1. Etage, großer Seminarraum.

02.11.19
» mehr
 
Impressum
Datenschutzerklärung