Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Das Institut für Diagnostische Radiologie hält verschiedenste radiologische Untersuchungsmethoden für die medizinischen Fachabteilungen des EKO. vor. Es bietet die gesamte bildgebende radiologische Diagnostik sowie interventionell-radiologische Therapiemaßnahmen an.

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Chefarzt Prof. Dr. Jörg Neuerburg

Chefarzt Prof. Dr. med.
Jörg Neuerburg
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Lexikon

Begriffe aus der Radiologie in laienverständlicher Sprache.

Computertomographie (CT)

Wie der Name aussagt, ist ein CT-Bild ein Querschnittbild (Tomographie), das mit Hilfe eines Rechners erstellt wird. Ein CT-Bild entsteht stark vereinfacht wie folgt
Senkrecht zur Körperachse des Patienten (Kopf-Fuß-Richtung) dreht sich eine Röntgenröhre. Diese Röhre erzeugt mit einer Hochspannung von 120 bis 150 kV (1 kV = 1.000 Volt) einen fächerförmigen Röntgenstrahl, der den Körper in der gewünschten Ebene durchstrahlt. In Abhängigkeit von der Dichte, der Dicke sowie der Ordnungszahl Z der durchstrahlten Materie, also des Gewebes, wird der Strahl mehr oder weniger stark geschwächt. Gegenüber der Röhre befindet sich, halbkreisförmig angeordnet, eine Anzahl (z.B. 500 bis 1.000) von Detektoren, die in Abhängigkeit von der auftreffenden Röntgenstrahlenintensität elektrische Signale erzeugen. Die dabei gewonnenen Signale werden weiter verarbeitet und in einem bestimmten Rechnerverfahren zur endgültigen Bilderzeugung verwendet.
Die Röhre mit den gegenüberliegenden Detektoren dreht sich anschließend z.B. 1° oder 0,5° weiter und sendet wieder einen Fächerstrahl aus, dessen Signal ebenfalls wie vorher dem Rechner zugeführt wird. Dies geschieht z.B. 180, 360 oder auch 720 mal. Der Rechner setzt die vielen einzelnen Signale dann zu einem Querschnittsbild zusammen. Es entsteht ein in seiner Dicke einstellbares Querschnittbild einer bestimmten Region des Körpers. Die Schichtdicke kann für den jeweiligen Untersuchungszweck zwischen etwa 1 mm und 8 mm vorgewählt werden. Eine Untersuchung mit Kontrastmittelgabe, z.B. des Kopfes, dauert ca. 10 Minuten; die des Abdomens ca. 30 Minuten.
Die Strahlenexposition beträgt dabei, je nach Untersuchung, zwischen 3 mSv bis 10 mSv (1 mSv = 11000 Sievert) für den untersuchten Bereich. Diese Strahlenexposition ist, verglichen mit der bei einer konventionellen Aufnahme z. B. ds Thorax von ca.0,3 mSv, relativ hoch, aber in keiner Weise besorgniserregend. Zum Vergleich Die natürliche Strahlenexposition auf Meereshöhe beträgt in Deutschland ca. 2,5 mSv pro Jahr.
So wie konventionelle Röntgenaufnahmen, lässt sich die Computertomographie im Prinzip auf alle Körperteile bzw. Organe anwenden. Besondere Relevanz findet die CT-Bildgebung jedoch bei Kopf, Knochen, Lunge, Leber, Lymphknoten, Magen, Darm und Gefäßen.

 
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