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Pressemitteilung


Friday, 09.06.2017
Innovatives Bildgebungsverfahren am EKO.

Die Klinik für Kardiologie und Angiologie nutzt bei Herzkatheteruntersuchungen ein innovatives Bildgebungsverfahren, die Optische Kohärenztomographie. Das Verfahren bietet noch mehr Sicherheit.


Hochauflösende OCT-Aufnahmen von einer Gefäßwand

Die Optische Kohärenztomographie (OCT) basiert auf Infrarotlicht und wird während einer Herzkatheteruntersuchung angewandt. Sie liefert Bilder mit einer hohen Auflösung von der Gefäßwand. „Bereits Veränderungen im Submillimeterbereich können gestochen scharf dargestellt werden“, sagt Dr. med. Florin Laubenthal, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.). Für die Ärzte ist es wichtig, genau zu wissen, wie eng die Gefäße beispielsweise durch Verkalkungen oder Fettablagerungen sind, um die passende Therapie auszuwählen.

 

Durch die OCT können Gefäßerkrankungen bereits im Frühstadium nachgewiesen und ggf. bereits frühzeitig medikamentös behandelt werden. Insbesondere diese Frühveränderungen sind häufig mit der normalen Herzkatheteruntersuchung allein nicht  erkennbar. Das EKO. ist das erste Krankenhaus in Oberhausen, das dieses Verfahren anwendet. Für die Patienten ist die Untersuchung vollkommen schmerzfrei und dauert nur wenige Sekunden.

 

Bei der Koronarangiographie wird mit Hilfe von Kontrastmitteln der Gefäßinnenraum der Herzkranzgefäße dargestellt. Durch die hohe Auflösung der OCT-Aufnahmen können im Besonderen komplexe Bifurkationsstenosen, Stenosen des Hauptstamms oder Stenosen an mehreren Koronararterien beurteilt werden. Auch die Beurteilung der Lage und Positionierung eines Stents ist nach Implantation in hoher bildlicher Auflösung möglich und hier von besonderer Bedeutung. 


 
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