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Pressemitteilung


Monday, 08.08.2016
Keine Angst vorm Krankenhaus

16 Vorschulkinder gingen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen im Evangelischen Krankenhaus Oberhausen auf Entdeckungsreise


Ein Krankenhausbesuch kann richtig spannend sein. Dies fanden auch die angehenden Vorschulkinder des Städtischen Kindergartens Rechenacker, als sie das Evangelische Krankenhaus Oberhausen (EKO.) besuchten. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen des Kindergartens und den Erzieherinnen im EKO., Sandra von Meegen und Petra Germer, haben sie das Sozialpädiatrische Zentrum, kurz SPZ, und die Kinderambulanz besichtigt.

 
Dr. Joachim Opp, Chefarzt des SPZ, empfing die Kinder und erklärte ihnen die Aufgaben eines Sozialpädiatrischen Zentrums. Hier werden nicht altersgemäß entwickelte Kinder und Jugendliche, mit und ohne Behinderung, behandelt. Dr. Opp hat mit den Kindern einige seiner Übungen aus dem Arbeitsalltag eines Kinderneurologen durchgeführt. Die Kinder hüpften, balancierten und vollbrachten mit den Händen kleine Kunststücke. „Wichtig ist, dass die Kinder sich wohlfühlen. In einer Spielatmosphäre eingebettete Untersuchungen sind gut geeignet, die Entwicklung des Kindes zu überprüfen ohne es zu verunsichern“, erklärt Dr. Opp.

 
Danach besuchten die kleinen Gäste die Kinderambulanz im Haus F. Die Kindergartenkinder hatten die Möglichkeit, den Arbeitsbereich der Kinderkrankenschwestern und Ärzte der Klinik für Kinder und Jugendliche sowie der Kinderchirurgie kennenzulernen. In einem Behandlungszimmer erläuterte Dr. Annette Kehr, Oberärztin der Klinik für Kinderchirurgie, spielerisch den Ablauf von Untersuchungen und medizinischen Hilfsmitteln. Dabei hat sie den Kindern gezeigt, wie ein Bruch auf einem Röntgenbild aussieht und wie ein Gips angelegt wird.

 
Anschließend übernahm Dr. Chantal Mach, Assistenzärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche, die interessierte Gruppe. „Wir möchten den Kindern auf spielerische Weise die Angst vorm Krankenhaus und vor den medizinischen Geräten nehmen“, erklärt Dr. Mach. Bei der Pädiaterin duften die Kinder zu ihrer Begeisterung selbst Ärztin oder Arzt spielen und sich gegenseitig mit dem Stethoskop abhören. Mit dem Pulsoxymeter, einem mobilen Gerät zur Messung der Sauerstoffsättigung und der Herzfrequenz, hatten sie die Möglichkeit auf einem Monitor ihren eigenen Pulsschlag zu beobachten. Wer hätte gedacht, dass Medizin so spannend sein kann.

 

Die Kindergartenführung wird jeden zweiten Donnerstag im Monat angeboten und ist jetzt schon für das gesamte Jahr ausgebucht.


 
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