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Pressemitteilung


Friday, 02.12.2016
Nicht jeder Bruch muss operiert werden

Ob es draußen glatt ist, weiß die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am EKO. immer schnell – denn dann kommen mehr Patienten mit Knochenbrüchen.


Der Winter bringt uns Weihnachten, Kälte – und manchmal auch Schnee und Glatteis. Wenn es draußen glatt ist, merkt die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) das sofort. „Besonders bei überraschendem Glatteis oder Blitzeis stürzen mehr Menschen und landen mit Knochenbrüchen in der Zentralambulanz und dann bei uns“, sagt Chefarzt Dr. Peter Rommelmann. 

 

Dabei gehört der Bruch der Speiche zu den häufigsten Brüchen überhaupt. „Wenn wir stürzen, versuchen wir automatisch, uns abzustützen – und manchmal hält das Handgelenk die Belastung nicht aus, vor allem bei älteren Menschen nicht“, so Dr. Rommelmann. In geeigneten Fällen können solche Brüche auch ohne Operation mit einem Gips behandelt werden. 

 

Anders sieht das bei Oberschenkelhalsbrüchen aus, die ebenfalls oft durch einen Sturz verursacht werden. Da müssen fast alle Patienten in den OP und zwar zeitnah, damit die wiederum meist älteren Patienten schnell wieder auf die Beine kommen, so Dr. Rommelmann. Die Brüche werden je nach Art des Bruches gelenkerhaltend mit einem Nagelsystem oder durch ein künstliches Hüftgelenk versorgt. Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum sind wir dazu bestens aufgestellt. 

 

Individuelle und kompetente Behandlungen

 

Wie lange ein Knochen braucht, um zu heilen, hängt von der Bruchform ab, von der Qualität der Knochen und von der Art der Behandlung. „Grundsätzlich geht man aber von vier bis sechs Wochen aus“, so Dr. Rommelmann. Ziel einer Operation ist aber immer eine Übungs- oder sogar Belastungsstabilität des Bruches. Eine lange Gipsbehandlung kann dadurch vermieden werden. „Normalerweise können sie schon am Tag nach der OP aus ihrem Bett aufstehen.“ Es ist wichtig, die Gelenke frühzeitig wieder zu bewegen, sonst kommt es zu Immobilitätsschäden. Bei der Schulter kann es z. B. bereits nach wenigen Wochen zu Einschränkungen kommen. 

 

Am EKO. wird jede Behandlung individuell festgelegt und bei älteren Menschen, die in die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie kommen, erfolgt die Behandlung außerdem in enger Absprache mit dem Team der Klinik für Geriatrie. „Ältere Menschen haben eine geringere Knochendichte, darum brechen die Knochen leichter“, sagt Dr. Rommelmann. „Wir kümmern uns um die Knochen und die Geriater um die Rehabilitation, aber auch um die Begleiterkrankungen der älteren Menschen – da arbeiten wir Hand in Hand, um unsere Patienten optimal zu versorgen.“ 

 

Seine Tipps, um Stürze zu vermeiden: Wenn Sie bei Glätte vor die Tür gehen, tragen Sie gutes Schuhwerk. Für Menschen, die eine erhöhte Sturzgefahr haben, gibt es Kleidung mit Protektoren, die den Sturz abfangen können. Vermeiden Sie in ihrem Haus Stolperfallen wie hohe Teppichkanten und sorgen Sie für gute Beleuchtung. 

   

Mehr Informationen zum EndoProthetikZentrum (EPZ):

   

Das EndoProthetikZentrum der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie ist seit 2014 zertifiziert. Für Sie bedeutet das, dass wir bei unserer Arbeit die aktuellen wissenschaftlich belegbaren Vorgaben erfüllen und Ihnen eine Behandlung bieten, deren Qualität geprüft und bestätigt wurde. 

   

Unter Endoprothetik versteht man den künstlichen Gelenkersatz: Bei einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk handelt es sich um Implantate, die dauerhaft im Körper verbleiben und das geschädigte Gelenk ergänzen oder ersetzen. Das kann nach einem Unfall nötig sein, aber auch wenn die normale Funktion auf Grund von Verschleiß oder Erkrankungen beeinträchtigt ist. Sprechen Sie uns bei Fragen dazu gerne an 


 
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