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Pressemitteilung


Wednesday, 19.04.2017
Noch mehr Kompetenz und Erfahrung für die Kinder im SPZ

Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) hat sein Team aufgestockt, um dem Patientenansturm besser gerecht zu werden.


Ein neuer Oberarzt, eine Sozialpädagogin eine Logopädin und eine Sekretärin sind dazugekommen. Die Ärzte, Therapeuten und Psychologen des SPZ kümmern sich gemeinsam um Kinder wie Max (Name geändert): Ins SPZ kam Max zum ersten Mal mit anderthalb Jahren, weil er Verhaltensauffälligkeiten zeigte, mit der die alleinerziehende Mutter überfordert war. Max entwickelte sich langsamer als andere Kinder, vor allem in der Sprache. Er konnte kaum bei einer Sache bleiben, brauchte stets die volle Aufmerksamkeit seiner Mutter und konnte mit Anweisungen nicht umgehen. 

   

Seit gut drei Jahren unterstützt das Team vom SPZ um Chefarzt Dr. Joachim Opp die Familie. „Wir kümmern uns um alles, was die kindliche Entwicklung betrifft und gefährdet“, erklärt Dr. Opp. Und Max ist kein Einzelfall: Pro Quartal überweisen Kinderärzte 600 bis 650 Kinder ins Sozialpädiatrische Zentrum Oberhausen. Der Bedarf ist da – und das SPZ reagiert darauf und hat sowohl sein Team als auch die Räumlichkeiten vergrößert. Der neue Oberarzt, Dr. Wim Van Gerven, baut den Bereich der Kinderneurologie aus. „Mit Dr. Van Gerven und dem neuen Oberarzt der Kinderklinik Dr. Jan-Ulrich Schlump sind wir sechs Kinderneurologen am EKO. – und damit führend in NRW.“ 

   

Netzwerken für das Wohl der Kinder

Mit Eva Hense ist außerdem eine Sozialpädagogin ins Team gekommen, die jahrelange Erfahrung im Bereich Soziale Arbeit hat. „Frau Hense ist sehr wichtig für unser Netzwerk“, erklärt Dr. Opp. Sie halte Kontakt zu Partnern wie der Stadt Oberhausen, Kindertagesstätten, heilpädagogischen Kindergärten oder dem Jugendamt. Auch eine Logopädin ist jetzt fest im Team. Diese Erweiterungen sind wichtig, denn das Team des SPZ behält immer das ganze Kind im Blick: seine körperliche Entwicklung, sein soziales Umfeld und seine emotionalen Probleme.

   

Max hat in seiner Entwicklung gute Fortschritte gemacht. Er geht in einen heilpädagogischen Kindergarten und spricht in gut verständlichen Sätzen. Auch die Mutter, die im SPZ psychologisch betreut wurde, kommt besser mit Max und seinen Problemen zurecht. Sie begegnet den Launen ihres Sohnes mit mehr Langmut. Dr. Opp und sein Team werden Max und seine Mutter weiterhin begleiten, bis sie ihre Hilfe nicht mehr benötigen.


 
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