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Pressemitteilung


Friday, 07.06.2019
Ungewöhnliche Zwillingsgeburt im EKO.

Johanna und David sind Zwillinge – auch wenn sie an unterschiedlichen Tagen Geburtstag haben. Johanna ist drei Tage älter als ihr Bruder, beide sind als Frühchen im EKO. zur Welt gekommen.


Johanna wurde am 16. Dezember 2018 in der 26. Schwangerschaftswoche im EKO. geboren. Ihre Mutter Meike Pedack hatte einen Blasensprung, die Wehen setzten ein. „Wir haben alles versucht, die Geburt hinauszuzögern“, sagt Dr. Raphael Canitz, Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde. Aber Johanna ließ sich nicht aufhalten.

Das Neugeborene kam auf die Kinderintensivstation – ihr Bruder blieb noch im Bauch der Mutter. „Je länger das Baby im Bauch der Mutter bleibt, desto besser ist es natürlich für seine Entwicklung“, erklärt Dr. Christiane von Noorden, Ärztliche Leiterin der Frühgeborenenintensivstation.

Für die Eltern war die Frühgeburt ein Schock, doch sie waren froh, dass die Ärzte die zweite Geburt herauszögern wollten. „Ich durfte in der Zeit nicht aufstehen, aber die Atmosphäre im Kreißsaal, wo ich lag, war tatsächlich schön. Das Team hat mir immer vermittelt, dass gerade etwas Gutes geschieht“, sagt Meike Pedack.

Trotz Wehenhemmer kommt David am 19. Dezember zur Welt, drei Tage nach seiner Schwester. Diese drei Tage Unterschied beim Geburtsdatum hatten Auswirkungen: David wurde nach der Geburt nur kurzzeitig vorsorglich beatmet, seine Lunge war weiter entwickelt als bei seiner Schwester. „Wenn wir absehen können, dass eine Frühgeburt droht, geben wir der Mutter Medikamente, die dafür sorgen, dass die Organe der Kinder, zum Beispiel die Lunge, schneller reifen“, erklärt Dr. Canitz. Diese Medikamente wirken allerdings erst nach zwölf bis 24 Stunden. Johanna konnte davon noch nicht profitieren, ihr Bruder schon.

Beide Kinder haben sich ihren Ärzten und Eltern zufolge sehr gut entwickelt. „Zwillinge, die mit mehreren Tagen Unterschied geboren werden, haben wir im EKO. selten“, sagt Dr. Canitz. Johanna und David sind zuhause, der Alltag ist bei der Familie eingekehrt. „Aber die unterschiedlichen Geburtsdaten sorgen schon manchmal für Verwirrung, zum Beispiel bei der Krankenkasse, die extra nochmal angerufen hat, ob das alles so korrekt ist“, sagt Meike Pedack. Die Kleinen werden weiterhin im EKO. und von ihren Kinderärzten betreut.


Das EKO. ist das einzige Perinatalzentrum Level I in Oberhausen. Hier arbeiten die Klinik für Geburtshilfe, die Neonatologie der Klinik für Kinder und Jugendliche sowie die Klinik für Kinderchirurgie und das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Hand in Hand. So wird von Beginn an eine optimale Betreuung von Schwangeren, Früh- und Neugeborenen gewährleistet, immer unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der werdenden Eltern und deren Babys.


 
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