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Pressemitteilung


Wednesday, 23.11.2016
Vier bis fünf ambulante OPs am Tag

Bei kleineren Eingriffen können Patienten am gleichen Tag wieder nach Hause.


Morgens melden sich die Patienten an – und nachmittags können sie nach Hause. Bei kleineren Operationen ist das im Ambulanten OP-Zentrum im Ev. Krankenhaus Oberhausen (EKO.) möglich. 

 

Pro Tag werden hier vier bis fünf Patienten versorgt: mit Kniespiegelungen (Athroskopien), Metallentfernungen, Ausschabungen (Abrasien), Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopien), bei Kindern Vorhautlösungen (Phimosen) oder ähnlichen Operationen. „Im Normalfall  können die Patienten zwei, zweieinhalb Stunden nach der OP wieder nach Hause“, sagt Martina Müller, Fachkrankenschwester für Intensiv- und Anästhesiemedizin. 

 

Im März hat das Zentrum eröffnet und entlastet seitdem die Stationen. Denn im AOZ werden dienstags, mittwochs und donnerstags zusätzlich auch ambulante Patienten aufgenommen, die im Zentral-OP versorgt werden. So können die Betten auf den einzelnen Stationen für stationäre Patienten vorgehalten werden, erklärt Karl-Heinz Flasch, OP-Koordinator im EKO. Ziel sei es, alle ambulanten Patienten auch im ambulanten OP zu versorgen. Flasch geht davon aus, dass die Zahl der Patienten in den kommenden Monaten steigen wird.

 

Für das AOZ sind Flächen im alten OP in der ersten Etage in Haus A renoviert und umgestaltet worden. In dem neuen Operationsraum können viele kleinere Eingriffe durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass der Patient relativ gesund ist und dass nach der Operation zuhause 24 Stunden lang jemand für ihn da ist. Am Tag der Operation meldet sich der Patient in der Aufnahme und kommt dann direkt ins AOZ. Dort werden seine Unterlagen geprüft und die WHO-Checkliste wird angewandt. Dann folgt die OP. Nach dem Eingriff hat er genügend Zeit im Aufwachraum, bevor er mit seinen Medikamenten versorgt nach Hause gehen kann. 


 
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