Ategris-Projekt in Tansania erhält GIZ-Förderung
Mit der Förderung werden im Nyakahanga Hospital in Karagwe ein medizintechnisches Zentrum aufgebaut und Mitarbeitende entsprechend ausgebildet und qualifiziert. Die Ategris-Gruppe, zu der die Ev. Krankenhäuser Mülheim (EKM) und Oberhausen (EKO) gehören, betreut das Projekt.
Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Hälfte aller medizintechnischen Geräte in Entwicklungsländern nicht funktionsfähig. In Tansania liegt diese Quote deutlich höher. Mit dem Projekt, das über zwei Jahre läuft, sollen die Haltbarkeit, die Funktionalität und die Qualität der Geräte verbessert werden. Das führt zu einer deutlich besseren Patientenversorgung und spart Kosten.
Das Projekt ist am 1. Juni 2025 gestartet. In einem ersten Schritt wird eine Bestandsaufnahme gemacht. Ein Elektriker des Nyakahanga Hospitals absolviert die Ausbildung zum „Biomedical Engineering/Equipment Technician“. So kann er sich optimal um die Wartung der Geräte kümmern und weitere Mitarbeitende schulen. Perspektivisch soll er zusätzlich Geräte in umliegenden Krankenhäusern warten.
„Mit Projekten wie diesem erreichen wir eine langfristige und nachhaltige Verbesserung der Versorgung vor Ort“, sagt Ategris-Vorstandsvorsitzender Nils B. Krog. „Diese zusätzliche Expertise kommt der Bevölkerung zugute und sichert auch das Bestehen des Krankenhauses.“
Die Planung und der Aufbau eines medizintechnischen Zentrums ist ein Projekt der Ategris, das durch finanzielle Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und durch das Förderprogramm Klinikpartnerschaften der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt wird.
Wer das Nyakahanga Hospital in Tansania unterstützen möchte, kann spenden:
Evangelisches Krankenhaus Mülheim GmbH
KD-Bank eG
DE70 3506 0190 1010 3840 16
GENODED1DKD
Verwendungszweck: Spende Tansania