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Optimale Beratung bei Risiko­schwanger­schaften – auch in Corona-Zeiten

Das Evangelische Krankenhaus Oberhausen (EKO.) hält mit der Psychosozialen Beratung ein besonderes Angebot für Risikoschwangere vor – gerade zu Corona-Zeiten sind solche individuellen Hilfsangebote wichtig.

Es beginnt oft mit einem Kontrolltermin einer Schwangeren bei der Frauenärztin oder bei dem Frauenarzt: Sie oder er stellt eine Auffälligkeit fest und rät zu weiteren Untersuchungen. Von jetzt auf gleich tauchen viele Ängste und Unsicherheiten auf. „Eine besondere Diagnose wie der Verdacht auf Trisomie 21 oder eine Fehlbildung beim ungeborenen Kind kann werdende Eltern erst einmal völlig aus der Bahn werfen“, weiß Susanne Pecl aus dem Team der Psychosozialen Elternberatung. Die Psychologin Sarina Pelkmann, ebenfalls Teil des Teams, ergänzt: „In dieser emotional schwierigen Situation ist es – gerade im Hinblick auf den pandemiebedingten Wegfall sozialer Kontakte – neben medizinischen Informationen wichtig, dass die Eltern sich nicht alleine fühlen und eine Möglichkeit zur Entlastung und zum Austausch über ihre Gedanken und Gefühlen haben.“ Um die Sorgen der werdenden Eltern aufzufangen, bietet das EKO. mit der Psychosozialen Beratung eine Möglichkeit, sich telefonisch beraten lassen. Gefördert wird das Projekt durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen zur Umsetzung des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

„Wir sehen uns in dieser Situation als Lotsen für die werdenden Eltern“, erklärt Susanne Pecl. Die 48-jährige Elternberaterin arbeitet bereits seit 25 Jahren auf der Kinderintensivstation des EKO. und hat schon viele Familien begleitet. „Uns geht es in der Psychosozialen Beratung darum, die individuellen Situationen zu besprechen, Fragen zu beantworten, Ängste abzubauen und die Eltern auf den kommenden Weg vorzubereiten“, erklärt sie. „Wir haben uns für eine telefonische Sprechstunde entschieden, um einen unkomplizierten Erstkontakt zu ermöglichen. Gemeinsam finden wir im Gespräch einen passenden Weg.“ Bei speziellen medizinischen Fragestellungen kann auch ein Kontakt zu Expertinnen und Experten aus den Bereichen Geburtshilfe oder Neonatologie hergestellt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, Kontakt zu Eltern herzustellen, die in einer ähnlichen Situation waren. Durch die Kooperation mit dem Oberhausener Netzwerk der Frühen Hilfen besteht bei Bedarf auch die Möglichkeit, passgenaue Unterstützungsangebote der Frühen Hilfen oder weiterer Hilfsangebote der Bereiche Gesundheit, Soziales oder Jugendhilfe der Stadt Oberhausen zu vermitteln.

Die Psychosoziale Beratung findet donnerstags von 13 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 0208 881-3299 statt. Eine Kontaktaufnahme ist auch per Nachricht auf dem Anrufbeantworter mit Kontaktdaten und per Mail unter psychosozialeberatung@eko.de möglich.

Auch auf dem weiteren Weg hilft das EKO. kompetent weiter. Als Perinatalzentrum Level I bietet es die höchste erreichbare Versorgungsstufe zur Betreuung Früh- und Neugeborener. Ein spezialisiertes Ärzteteam betreut rund um die Uhr Risikoschwangerschaften, Risikogeburten und kleinste Frühchen. Zu dem Leistungsspektrum gehören unter anderem spezielle Ultraschalluntersuchungen zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten und Fehlbildungen. Auch ist in einigen Fällen  die Behandlung des Kindes noch im Mutterleib möglich. Die Kinderintensivstation befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Kreißsaal mit entsprechend ausgebildeten Fachkräften. Für die optimale Versorgung der Früh- und Neugeborenen innerhalb des Perinatalzentrums Level I arbeiten die Klinik für Geburtshilfe, die Neonatologie der Klinik für Kinder und Jugendliche, die Klinik für Kinderchi¬rurgie sowie das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) Hand in Hand.

Die Psychosoziale Beratung am EKO. wird gefördert durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen und das Frühe Hilfen Netzwerk.

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