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SPD-Bundestags­abgeordnete besuchen KiKO

Hochwertige Versorgung in der Kinder- und Jugendmedizin braucht auskömmliche Finanzierung und Planungssicherheit.

Die SPD-Bundestagsabgeordneten Dirk Vöpel (Oberhausen) und Serdar Yüksel (Bochum) besuchten am Mittwoch, 11.03.2026, das Evangelische Krankenhaus Oberhausen, um sich über den Umbau des Kinderkrankenhauses und die Arbeit der Kinder- und Jugendmedizin zu informieren.

Im Rahmen ihres Besuchs erhielten die Politiker u. a. Einblicke in die Neonatologie und die Kinderintensivstation des KiKO (Kinderkrankenhaus Oberhausen). Die Chefärzte Dr. Hassan Issa (Klinik für Kinder und Jugendliche) und Dr. Lars Burghardt (Klinik für Kinderchirurgie) erläuterten die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie sowie dem Sozialpädiatrischen Zentrum des EKO. Serdar Yüksel, selbst examinierter Krankenpfleger und Gesundheitsökonom, zeigte sich beeindruckt: „Die Teams denken hier Kindermedizin grundsätzlich ganzheitlich und klinikübergreifend – das ist entscheidend für eine hochwertige Versorgung.“

Im anschließenden Gespräch mit Vorstand und Geschäftsführung, zu dem Ategris-Vorstand Nils B. Krog und EKO-Geschäftsführerin Tanja Langsenkamp eingeladen hatten, standen strategische Themen wie Krankenhausplanung, Finanzierung sowie Aus- und Weiterbildung im Fokus. Yüksel betonte: „Ich werde mich in Berlin für eine auskömmliche Finanzierung und gute Versorgungs­strukturen einsetzen.“

Nils B. Krog fasste die Herausforderungen für Krankenhäuser zusammen: „Fachkräftemangel, Vorhaltefinanzierung und Hybrid-DRGs – die Anforderungen sind hoch. Bewältigen können wir sie nur mit einer fundierten gesetzlichen Basis, die sowohl Planungssicherheit bietet als auch praxistauglich ist.“ 

Alle Beteiligten waren sich einig: Prävention muss auch in der Kinder- und Jugendmedizin stärker in den Fokus rücken.

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