Institut für Pathologie

Institut für Pathologie

Im Institut für Pathologie werden sämtliche mikroskopischen Untersuchungen an Gewebeproben durchgeführt. Hierfür steht das Institut dem gesamten Haus sowie externen Kooperationspartnern zur Verfügung.

Leitung

Chefärztin Privatdozentin
Dr. Andrea Maria Gassel
Tel.: 0208 881-3151
Fax: 0208 881-3155
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Praktisches Jahr im Fach Pathologie

Das Wahltertial "Pathologie" richtet sich an Studierende im Praktischen Jahr, die einen gezielten Einblick in die Aufgaben der Pathologie bekommen möchten. Im Vordergrund steht der Einblick in die tägliche Arbeit eines Pathologen, gleichzeitig besteht die Möglichkeit, tiefergehende Kenntnisse im Verständnis der Krankheitslehre zu erlangen. Das Fach ist sowohl geeignet für Studierende, die eine Facharztausbildung in der Pathologie anstreben, als auch für Diejenigen die gerne ein Grundverständnis für die grundlegende Bedeutung des Fachs Pathologie erhalten möchten.

 
Das PJ-Tertial "Pathologie" umfasst 16 Wochen.

 
Ziel des PJ-Tertials ist, den Studierenden einen Einblick in die umfassende Arbeit eines Pathologen zu geben, wobei auch einige Aufgaben unter Supervision bereits selbstständig übernommen werden können.

Kompaktinformation

Regelarbeitszeit

Montag - Freitag08:30 - 17:00

Unser Bildungsangebot

Lernziele

  • Kennenlernen der Prozesse im Institut für Pathologie
  • Teilnahme und praktische Beteiligung an Obduktionen, Obduktionsbesprechungen und Erstellung eines Obduktionsberichtes
  • Teilnahme und ggf. praktische Beteiligung am Zuschnitt
  • Erwerb von Kenntnissen im Bereich Zuschnitt, Schnellschnitt, Eilschnitt
  • Auseinandersetzung mit histologischer Diagnostik anhand von Fällen und deren theoretischen Hintergründen inklusive diagnostischer Problematiken
  • Eigenständiges Mikroskopieren ausgesuchter Fälle
  • Teilnahme an interdisziplinären Tumorkonferenzen
  • Kennenlernen der Forschungsarbeit in Kooperation mit dem Institut für
    Pathologie der Universität Duisburg-Essen
  • Teilnahme an institutsinternen und gegebenenfalls externen
    Weiterbildungsveranstaltungen und Schulungsmaßnahmen

Alle genannten Aufgaben werden unter Supervision durchgeführt.

 

Obduktionen
Der PJ'ler soll an allen stattfindenden Obduktionen teilnehmen. Dazu setzt er sich selbstständig mit dem diensthabenden Sekanten in Verbindung und bespricht, wann die Obduktion am Folgetag beginnt.
Anfangs assistiert der PJ'ler dem diensthabenden Arzt. Nach einer entsprechenden
Anlernphase soll der PJ'ler auch eigenständige Präparationen unter Aufsicht durchführen. Ziel sollte sein, dass eine vollständige Obduktion (inklusive äußerer Leichenschau, Präparation der Organpakete, Vorstellung der Befunde bei dem zuständigen Prosektor, Durchsicht der Histologie und Erstellung eines Sektionsbefundes) unter Supervision durchgeführt werden kann.

 

Zuschnitt
ln den freien Zeiten soll der  PJ'ler am Zuschnitt teilnehmen. Dabei sieht der  PJ'ler zunächst nur zu und wird vom zuschneidenden  Arzt über die makroskopische Beurteilung von OP-Präparaten, sowie die anatomischen Zusammenhänge aufgeklärt. Nach einer angemessenen Zeit als Beobachter soll vom  PJ'ler der Zuschnitt von kleineren Präparaten (z.B. Gallenblase, Appendix, Tonsillen, Plazenta etc.) unter Supervision selbstständig durchgeführt werden.

 

Mikroskopie
Der PJ'ler soll einen Einblick in die histopathologische  Beurteilung von Präparaten bekommen. Dafür soll er in den ersten Wochen den Mikroskopierkasten für das PJ durcharbeiten. Bei der einmal wöchentlich stattfindenden Mikroskopiebetreuung sollen Fälle nach Themenkomplexen mit dem Tutor besprochen werden. Darüber hinaus können auch Fälle aus dem täglichen Eingang mit dem Tutor mikroskopiert werden.

Nach einigen Wochen (nach Ermessen des Tutors) erhält der  PJ'ler kleine Fälle aus dem Eingangslabor, die er selbstständig mikroskopieren und auch diktieren kann. Jeder dieser Fälle muss vom Tutor gesehen, gelesen und unterschrieben werden.

Nach Absprache kann der  PJ'lerbei einem Arzt mit Doppelblickmikroskop mit mikroskopieren.

 

Teilnahme an Konferenzen
Regelmäßige Teilnahme an den standortübergreifenden Tumorkonferenzen.

 

Feste Ansprechpartner
Für die Zeit des PJ wird jedem PJ’ler ein Tutor zugeteilt, der in dem Tertial der zuständige Ansprechpartner ist. Täglich mikroskopiert der Tutor gemeinsam mit dem PJ’ler.

 

Ringvorlesung
Zusätzlich haben wir montags eine regelmäßige wöchentliche Hauptvorlesung, in der fachübergreifend Themen aus der gesamten Medizin gelesen werden.

Akkreditierung

Das Institut ist seit 2017 nach
DIN EN ISO/IEC 
17020:2012

durch die DAkkS reakkreditiert. » Urkunde

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