Klinik für Frauenheilkunde
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Klinik für Frauenheilkunde

In der Klinik für Gynäkologie zeichnet sich ein erfahrenes Team für alle gängigen Eingriffe operativer Gynäkologie verantwortlich. Darüber hinaus werden konservative wie operative Behandlungen aus dem Bereich der gynäkologischen Onkologie durchgeführt. Zahlreiche Eingriffe können aufgrund der hohen Fachexpertise minimal-invasiv und damit besonders schonend vorgenommen werden.

Ansprechpartner

Chefarzt
Dr. med.
Marc Schüßler
Tel.: 0208 881-4219
Fax: 0208 881-1119
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Anonyme Spurensicherung nach einer Sexualstraftat

Wenn Sie Opfer sexueller Gewalt geworden sind, kommen Sie zu uns. Wir kümmern uns um Ihre körperlichen Verletzungen und unterstützen und beraten Sie, auf Wunsch natürlich auch anonym. Sie sind bei uns gut versorgt und aufgehoben. Unser medizinisches Personal unterliegt der Schweigepflicht: Gegen Ihren Willen geben wir keine Informationen weiter, auch nicht an die Polizei.

 

  • Wir kümmern uns um Sie, behandeln Sie als medizinischen Notfall und hören Ihnen zu.

  • Wir bieten Ihnen eine medizinische Versorgung.

  • Wir dokumentieren Ihre Verletzungen gerichtsfest als Basis für eine spätere Begutachtung (über das Programm iGOBSIS.

  •  Wir sichern Untersuchungsmaterial für molekulargenetische Spurenuntersuchungen (DNA, Sperma) oder die Diagnostik von Vergiftungen (z.B. KO-Tropfen).

  • Wir vermitteln Sie bei Bedarf in andere Einrichtungen des regionalen Hilfsnetzwerkes für Gewaltopfer.

 

Bitte duschen oder waschen Sie sich nicht, bevor Sie zu uns kommen, und heben Ihre getragene Wäsche – ungewaschen – auf. Nur so können wir Spuren sichern, die der oder die Täter hinterlassen haben.


iGOBSIS


Unsere Frauenklinik nimmt an dem Projekt iGOBSIS-live teil. Wir sichern auf Wunsch anonym die Spuren der Gewalt. Dafür nutzen wir ein spezielles Set, das an das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf weitergeleitet wird. Dort werden die Spurensicherungssets für maximal zehn Jahre gerichtsfest eingelagert. So lange können die Opfer die Tat anzeigen und die Beweise anfordern. Nach zehn Jahren werden die Sets vernichtet.


Denn oft können oder möchten die Opfer nicht sofort Anzeige erstatten. Wir sichern die Spuren so, dass sie vor Gericht verwendbar sind, wenn die Opfer sich später doch entschließen, den oder die Täter anzuzeigen.


Mehr Informationen zum Projekt Gewaltopfer-Beweissicherungs-Informationssystem (iGOBSIS-live): http://gobsis.de/


Oder über das Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf (Tel.: 0211 8117711, E-Mail: info(at)gobsis(dot)de)