Unsere Dysplasie-Sprechstunde
Wichtig für Sie ist: Ein auffälliger PAP-Abstrich bedeutet noch keinen Krebs. Dysplasien sind erst einmal reine Zellveränderungen und in der Regel sehr gut behandelbar – vor allem, wenn sie frühzeitig erkannt werden.
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Unsere Ärztin bespricht zunächst mit Ihnen den Grund für die Überweisung und Ihre bisherige Krankengeschichte. Danach erfolgen eine Ultraschall-Untersuchung und eine vaginale Untersuchung.
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Mit Hilfe von modernster Technik in Form eines Video-Kolposkops können wir kleinste Zellveränderung bis zu 42-fach vergrößern und diese somit sehr früh entdecken und behandeln. Sie können diesen Untersuchungsvorgang live über einen Monitor mitverfolgen. Diese Untersuchungen sind nicht schmerzhaft. Sollten sich auffällige Bereiche zeigen, werden Gewebeproben entnommen. Dies kann mit einer leichten lokalen Betäubung erfolgen.
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Die Ergebnisse der Proben wird Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt mit Ihnen besprechen.
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Nicht jede Dysplasie muss operiert werden. Die Behandlung erfolgt individuell auf die jeweilige Patientin abgestimmt. Sie reicht von einer reinen Beobachtung bei leichtgradigen Vorstufen über eine Salbentherapie bis hin zu kleineren, in der Regel ambulanten Operationen bei höhergradigen Vorstufen. Dabei wird nur so viel Gewebe entfernt, wie nötig ist.
ASZ
Aufnahme- und Sprechstundenzentrum
- Montag bis Donnerstag 08:00 - 16:00 Uhr
- Freitag 08:00 - 15:00 Uhr
Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin mit:
- eine Überweisung von Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt
- Ihre Versichertenkarte
- Für die Anamnese sind außerdem die bisherigen Befunde, zum Beispiel die Ergebnisse des PAP-Abstriches und des HPV-Tests, falls vorhanden, hilfreich.
Was ist eine Dysplasie?
Was ist eine Dysplasie?
Meist werden Dysplasien im Rahmen der Krebsvorsorge durch Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt entdeckt.
Eine Dysplasie ist eine Zellveränderung im Bereich des Muttermundes, der Scheide, der Schamlippen oder des Gebärmutterhalses. Diese Zellveränderungen sind nicht bösartig, können aber eine Vorstufe für eine Krebserkrankung sein. Die Betroffenen verspüren keine Symptome. Ein Warnzeichen kann es allerdings sein, wenn die Frauen Kontaktblutungen haben. Das kann auf eine empfindliche Oberfläche des Gebärmutterhalses hinweisen.
Die Ursache für solche Dysplasien ist nicht eindeutig geklärt. Entzündungen, eine Schwäche des Immunsystems oder eine Infektion mit Human Papilloma Viren (HPV) können aber bei der Entwicklung solcher Zellveränderungen eine Rolle spielen.
Die Vorsorgeuntersuchung bei Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt ist wichtig, um diese Vorstufen frühzeitig zu erkennen und ggf. zu behandeln.
Kontakt
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Oberärztin
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Christiane Schenk