Kontakt

Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie

Chefarztsekretärin
Lara Pfeiffer

Tel. 0208 881-1653
Fax: 0208 881-1119

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Endoskopie

Unsere Endoskopieabteilung ist ein modernes, endoskopisches Zentrum, das alle etablierten Verfahren moderner Endoskopie in hoher Zahl durchführt.

Dazu gehören neben der konventionellen Gastroskopie und Koloskopie unter anderem auch die erweiterte Untersuchung des Dünndarms mittels Doppelballonendoskop bzw. Kapsel-Endoskopie oder die Untersuchung der Gallenwege und des Pankreasganges mittels endoskopischer retrograder Cholangio-Pankreaticographie (ERCP). 

Um auch in Notfallsituationen die endoskopische Versorgung zu gewährleisten, halten wir an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einen endoskopischen Rufdienst vor, der alle diagnostischen und therapeutischen Notfallendoskopien durchführen kann (z.B. Blutstillung bei akuten Blutungen im Magen-/ Darmtrakt).    

Das breite Spektrum der endoskopisch durchgeführten Untersuchungen und Behandlungen setzt eine reibungslose und gut etablierte enge Zusammenarbeit mit allen anderen Fachdisziplinen des EKO voraus. Insbesondere mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie kooperieren wir eng, um eine optimale Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu erzielen.

Was ist eigentlich die Endoskopie?

Ein Endoskop (griechisch: end(o) = innen; scopein = betrachten, untersuchen) ist ein Gerät, mit dem das Innere von Menschen untersucht und sogar behandelt werden kann. Mit dem Endoskopen, einem flexiblen, schlauchartigen Instrument mit einer Lichtquelle und Optik, die über den Mund oder den After eingeführt wird, können wir Schleimhäute von Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm und Dickdarm genau betrachten. Dadurch diagnostizieren wir krankhafte Schleimhautveränderungen wie Entzündungen, Geschwüre, gutartige und bösartige Neubildungen und Blutungsquellen. 

Wenn die Endoskopie mit einem Ultraschallgerät kombiniert wird, erhält man die Möglichkeit, von innen, in unmittelbarer Nähe der Organe, hochauflösende Ultraschallbilder anliegender Strukturen zu erzeugen. Mit diesem Verfahren lassen sich nicht nur die Schleimhautveränderungen (z. B. Verdickungen) und raumfordernde Prozesse (z. B. Zysten oder bösartige Tumore) besser abgrenzen, sondern auch Gewebeproben zur Untersuchung durch die Pathologinnne und Pathologen gezielt gewinnen.

Die Endoskopie ist ein minimal-invasives Verfahren und für die Patientinnen und Patienten sehr viel weniger belastend als eine herkömmliche Operation. Zahlreiche endoskopische Eingriffe sind heute ambulant möglich. Dennoch scheuen viele aus Angst eine endoskopische Untersuchung. Wir bieten unseren Patientinnen und Patienten daher Hilfe in Form einer „Schlafspritze“ (Sedierung) an. In gewünschter und dem Fall angepasster Form verbringen Sie die Untersuchung im Schlaf. Während der Untersuchung überwachen wir Atmung, Puls und Blutdruck. Anschließend werden Sie noch eine Zeit lang im Aufwachraum unter Beobachtung gehalten, bis Sie wieder vollständig aufgewacht sind.

Folgende Eingriffe nehmen wir vor:

  • die Erkennung und Stillung von Blutungen und die Behandlung möglicher Blutungsquellen im Bereich des Magen-/ Darmtraktes.
  • die Aufdehnung und Überbrückung von Engstellen im Bereich des Magen-/ Darmtraktes wie auch im Bereich der Gallenwege und des Bauchspeicheldrüsenganges.
  • unter bestimmten Voraussetzungen die Abtragung von Polypen/Tumoren aus dem Magen-/ Darmtrakt.
  • die Anlage von Ernährungssonden in Magen oder Dünndarm.